Genug

Ich kann langsam nicht mehr. Alles wird immer anstrengender, bis zu einem Punkt der völligen Überforderung. Überfordert von gar nichts. Taubheit füllt etwas in mir,auch wenn es nicht mehr alles in mir ist. Eine dumpfe Art von Schmerz, den man nicht richtig zu fühlen vermag, füllt den Rest. Ich habe andauernd einen Kloß im Hals und sobald ich eine Sekunde nicht aufpasse, treten mir die Tränen in die Augen. Ich fühle mich, als würde ich Wasser atmen, als wäre der Sauerstoff in der Luft Zement und das Gewicht müsste mich schlichtweg erdrücken. Ich hasse mich. Ich bin müde und das in mehr als einer Weise. Ich habe das Gefühl, ich könnte das alles bald nicht mehr aushalten. Ich brauche eine Auszeit, einen kurzen Moment um loszulassen. Ich brauche Schlaf. Ich will mich sicher fühlen. Zu Hause. Aber jetzt grade muss ich einfach nur atmen. Atmen und warten, dass die Stunden, Minuten, Sekunden endlich an mir vorbeiziehen und enden. Ich habe immer Angst vor der Zukunft und das Gefühl, die Zeit würde viel zu schnell, wie feiner Sand durch meine Finger rinnen, aber gerade jetzt wünschte ich einfach nur ich könnte die nächsten sechs Stunden überspringen. So wie es jeder normale Mensch tut. Im Schlaf. Dumm gelaufen. Spark

14.7.15 01:43

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