Ich

Ich habe mir vorgenommen nicht mittendrin anzufangen. Aber wo dann? Hier sind einfach erstmal die Sachen, die mich beschäftigen, über die ich also wohl auch schreiben werde. Zuerst einmal: ich bin ein anstrengender, komplizierter, durchgeknallter und ziemlich kindischer Mensch. Genau genommen eine Katze. Eine psychisch und emotional verkrüppelte Katze im Körper eines Menschen. Das trifft es denke ich ganz gut :D Was im Augenblick am meisten an mir nagt sind zwei Dinge: Erstens: Mich überfordert oft einfach alles. Klar, das ist meinem Krankheitsbild zuzuschreiben, aber ertragen möchte ich es deshalb trotzdem nicht, ist das dermaßen undenkbar? Allein daran zu DENKEN dass ich überhaupt eine Zukunft HABE ängstigt mich oft so sehr, dass es mich an meine Grenzen treibt. Und ich fühle mich lächerlich deswegen. Zweitens: Ich glaube nicht, dass man mich lieben kann. Und ja, manche Menschen bringt das zur absoluten Verzweiflung. Aber es gibt nur einen einzigen Menschen auf der Welt, von dem ich weiß, dass ich ihm wirklich ernsthaft irgendetwas bedeute. Ich akzeptiere inzwischen Freundschaft für mich, normale, vergleichsweise oberflächliche, aber dennoch echte Freundschaft und das ist unglaublich gut. Aber Liebe...echte Liebe wie ich sie für andere empfinde, kann mir niemals entgegen gebracht werden. Es mag sein. dass sich meine Sichtweise in diesen Punkten einmal verändern wird, viele meiner Ansichten haben sich in relativ kurzer Zeit rapide geändert. Auch diese Veränderungen werden wichtig sein. Ich sage auch nicht, dass ich keine Zukunft haben werde, mir kein Leben aufbaue oder vielleicht irgendwann sogar mal etwas wie einen Freund, eine Familie, oder wenigstens eine Katze haben werde, aber im Augenblick fällt es mir mehr als schwer mir das einzureden. Eine weitere Sache ist: Ich HASSE Schlafstörungen. Es ist wirklich anstrengend, so albern das vielleicht klingt. Es zehrt körperlich und seelisch an mir und das schon seit geraumer Zeit. Ich bin ein relativ intelligenter Mensch, auch wenn ich oft das Gegenteil sage, nicht nur weil es mir oft wirklich so vorkommt, sondern unterbewusst weil ich es mir wirklich oft wünsche. Mein IQ hat mir mein ganzes Leben nie wirklich etwas genutzt. Ihm habe ich vermutlich großteilig meine "Menschenkenntnis" zu verdanken, die ich mehr als tausende Male verflucht habe, und er trägt definitiv eine hohe Mitschuld an allem depressivem das ich mit mir herumschleppe. Ein großer, nerviger Punkt ist meine Familie und allgemein meine Vergangenheit, sowie einige Menschen die damals eine wichtige Rolle gespielt haben. Der letzte Punkt sind meine Freunde Das sind im groben die Punkte über die ich, wahlweise fürchte ich leider auch wiederholt, schreiben werde. In diesem Blog werdet ihr mich wirklich kennen lernen können, und auch wenn es zu Beginn vielleicht seltsam oder verquer ist, wüsste ich es sehr zu schätzen, wenn ein paar von euch es versuchen würden. Nur mal zum Spaß :* Eure Spark

8.7.15 04:09

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